Software: Workaround: Unterschied zwischen den Versionen

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In einem LUA-Script wird die Modell-Datei gespeichert, z.B. ein Magnet-Modell:  
In einem LUA-Script wird die Modell-Datei gespeichert, z.B. ein Magnet-Modell:  
  mi_saveas(mydir .. "Magnet_xx.fem");
'''mi_saveas(mydir .. "Magnet_xx.fem");'''
Diese Modelldatei kann auch bei mehrmaligen Aufrufen von FEMM und LUA-Script immer wieder neu angelegt werden. Das Problem beginnt, wenn irgendein anderes Programm auf diese Modelldatei zugreift → Danach ist die Datei blockiert!
Diese Modelldatei kann auch bei mehrmaligen Aufrufen von FEMM und LUA-Script immer wieder neu angelegt werden. Das Problem beginnt, wenn irgendein anderes Programm auf diese Modelldatei zugreift → Danach ist die Datei blockiert!


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* Ein Neustart des PC bringt auch kaum Erfolg. Manchmal kann man die blockierte Datei jedoch löschen.
* Ein Neustart des PC bringt auch kaum Erfolg. Manchmal kann man die blockierte Datei jedoch löschen.


Wie kann man unter diesen Bedingungen trotzdem Arbeiten:
'''Wie kann man unter diesen Bedingungen trotzdem Arbeiten?'''
# Die erzeugte Modelldatei sollte in keinem Explorer angezeigt werden.
# Kommt es zu einer Blockade der Datei, so benutzt man im LUA-Script einen anderen Dateinamen. Für die Modellrechnung und -auswertung ist der konkrete Dateiname meist unwichtig. Ergänzt man z.B. eine Nummer, so funktioniert es erst einmal wieder.
# Kommt es zu einer Blockade der Datei, so benutzt man im LUA-Script einen anderen Dateinamen. Für die Modellrechnung und -auswertung ist der konkrete Dateiname meist unwichtig. Ergänzt man z.B. eine Nummer, so funktioniert es erst einmal wieder:
# Im LUA-Script sollte man die erzeugte Modell-datei am Ende löschen:
  mi_saveas(mydir .. "Magnet1_xx.fem");
'''remove (mydir .. "Magnet_xx.fem");'''
 
Dieses Löschen der Modelldatei führte zu einem stabilen Arbeiten. Dabei störte auch nicht, wenn die Modelldatei während ihrer Existenz in einem Explorerfenster in einer Dateiliste angezeigt wurde.

Version vom 12. Juni 2012, 10:40 Uhr

Es gibt keine fehlerfreie Software. Besonders kritisch ist es, dass man bei der Benutzung universeller Analyse- und Optimierungstools die Software unterschiedlicher Hersteller miteinander verkoppeln muss:

  • Die Software-Hersteller ändern ihre Programme unabhängig voneinander. Die Änderungen haben häufig Auswirkungen auf die für die Programm-Kopplung verwendeten Schnittstellen.
  • Für den praktischen Einsatz ist man deshalb oft auf Workarounds angewiesen, welche für den aktuellen Zustand zur angestrebten Lösung führen.
  • Die Workarounds sind wegen der kontinuierlichen Software-Updates meist nur temporär anwendbar.


Transfer vom Script-Editor zum OptiY deaktiviert

Unter Windows 7 kann es passieren, dass es nicht möglich ist, die im Script-Editor vorgenommenen Änderungen in die OptiY-Datei zu übertragen (Funktion "Tranfer all to OptiY" ist deaktiviert):

Software Workaround Scripteditor no Transfer to OptiY.gif

In diesem Fall wurde OptiY nicht richtig als COM-Objekt registriert. Um dies zu reparieren, muss man OptiY nur einmal mit Admin-Rechten starten:

  • Unter Eigenschaften - Kompatibilität des Programms (Kontextmenü der rechten Maustaste auf OptiY-Symbol z.B. auf dem Desktop) wählt man die Berechtigungsstufe "Als Administrator ausführen":
Software Workaround Scripteditor no Transfer to OptiY Adminrechte.gif
  • Es genügt ein einmaliger Start von OptiY mit diesen Admin-Rechten. Die Sicherheitsabfrage, ob man Änderungen des Programms zulassen möchte, muss man mit JA beantworten.
  • Danach sollte man die Berechtigungsstufe für OptiY wieder zurücksetzen. Die Transfer-Funktion vom Script-Editor zum OptiY ist nun dauerhaft aktiviert.

OptiY-Compilerfehler beim Start des Experiments

Bibliothek xxxxxx konnte nicht gefunden werden

Für die Einbindung von speziellen Anwendungsprogrammen in den Experiment-Workflow werden von OptiY teilweise spezielle C-Bibliotheken in Form von .DLL-Files bereitgestellt. Werden diese .DLL über einen Absolutpfad aus dem Programm-Ordner des Computers eingebunden, so entstehen die Probleme beim Transport der .OPY-Datei (Experiment-Workflow) zwischen unterschiedlich konfigurierten PC.

Beispiel für DLL's zur Solidworks-Anbindung:

  • PC1 = F:\Programme\OptiYSoftware\OptiY4.0\UserAssembly\SolidWorks.Interop.sldworks.dll
  • PC2 = D:\Program Files\Prog\OptiY Software\OptiY 4.0\UserAssembly\SolidWorks.Interop.sldworks.dll

Beim Speichern der OptiY-Datei gelangt der auf dem aktuellen PC gültige Pfad in die .OPY-Datei. Dies führt dann zum Compiler-Fehler beim Benutzen dieser Datei auf einem anderen PC. Der Script-Editor von OptiY hilft, dieses Problem zu umgehen, wenn man die betroffene Software nicht benötigt:

  • Aufruf von Extras > Script Editor im OptiY-Menü.
  • Löschen der nicht "schädlichen" .DLL-Dateien im Script-Explorer (Kontextmenü "rechte Maustaste"):
    Software Workaround Compiler-Error Remove Reference.gif
  • Nach dem Löschen fehlerhafteter Referenzen überträgt man die Änderungen in die OptiY-Datei (File > Transfer to OptiY):
    Software Workaround Compiler-Error Transfer to OptiY.gif
  • Danach kann man den Script-Editor schließen. Im OptiY speichert man den korrigierten Zustand dann in der OptiY-Datei.

SimulationX-Modell startet nicht wegen Modellfehler

Gleichungssystem ist strukturell singulaer

Im Ausgabe-Fenster erfolgt die Eräuterung, z.B.:

Das Gleichungssystem ist strukturell singulär.Es gibt zu viele Gleichungen.
Gleichungen, die keine Variable zuweisen:(1)
Geometrie.R_Spule=0.85099999999999998;
  • Ursache ist das Umwandeln eines Parameters (z.B. "R_Spule") in eine Variable gleichen Namens. Dabei merkt sich SimulationX für die Variable die Eigenschaft "Parameter". Damit kommt die symbolische Analyse dann durcheinander. Es hilft, die Variable umzubenennen.
  • Soll die Variable den ursprünglichen Parameternamen erhalten, muss man das Modell mit dem modifizierten Variablen-Namen speicher, schließen und erneut öffnen. Danach nimmt man die Rückumbenennung des Variablen-Namens in den ursprünglichen Namen des Parameters vor.

FEMM-Dateifehler

Blockierte FEM-Datei unter Win7-32Bit

In einem LUA-Script wird die Modell-Datei gespeichert, z.B. ein Magnet-Modell:

mi_saveas(mydir .. "Magnet_xx.fem");

Diese Modelldatei kann auch bei mehrmaligen Aufrufen von FEMM und LUA-Script immer wieder neu angelegt werden. Das Problem beginnt, wenn irgendein anderes Programm auf diese Modelldatei zugreift → Danach ist die Datei blockiert!

Diese Blockade äußert sich je nach Zugriff auf unterschiedliche Weise:

  • Im FEMM erscheint beim Abarbeiten des LUA-Scrpts die Meldung:
    Software Workaround Zugriffsfehler auf FEMM-Modell in LUA.gif
  • Der Windwosexplorer stürzt beim Anwählen der blockierten Datei ab:
    Software Workaround Zugriffsfehler auf FEMM-Modell WinExplorer.gif
  • Zum Glück kann man z.B. noch über den Totalcommander auf diese Datei zugreifen, jedoch nicht löschen:
    • Das Lesen im Dateibetrachter wird mit einem Read-Error quittiert und es erscheint eine leere Datei.
    • Der Editor zeigt diese Datei jedoch an, man kann sie nur nicht speichern.
  • Die Benutzung eines Unlocker-Tools führte auch nicht so recht zum Erfolg. Manchmal kann man nach dem Unlock die Datei löschen, meist jedoch nicht.
  • Ein Neustart des PC bringt auch kaum Erfolg. Manchmal kann man die blockierte Datei jedoch löschen.

Wie kann man unter diesen Bedingungen trotzdem Arbeiten?

  1. Kommt es zu einer Blockade der Datei, so benutzt man im LUA-Script einen anderen Dateinamen. Für die Modellrechnung und -auswertung ist der konkrete Dateiname meist unwichtig. Ergänzt man z.B. eine Nummer, so funktioniert es erst einmal wieder.
  2. Im LUA-Script sollte man die erzeugte Modell-datei am Ende löschen:
remove (mydir .. "Magnet_xx.fem");

Dieses Löschen der Modelldatei führte zu einem stabilen Arbeiten. Dabei störte auch nicht, wenn die Modelldatei während ihrer Existenz in einem Explorerfenster in einer Dateiliste angezeigt wurde.